Mit „WORK – Behind Closed Doors“ richtet Wolfram Schroll den Blick auf jene Orte der Arbeitswelt, die gewöhnlich unsichtbar bleiben. Seine Fotografien entstehen in industriellen Produktionsräumen und folgen einer klaren, dokumentarischen Haltung: Sie verzichten auf Inszenierung und zeigen die Realität technischer Prozesse in ihrer unmittelbaren Präsenz.
Im Spannungsfeld von Mensch, Maschine und Raum entstehen Bilder von hoher Präzision und Dichte. Sie machen sichtbar, wie stark industrielle Arbeit heute von Komplexität, Verantwortung und körperlicher wie mentaler Anforderung geprägt ist.
Obwohl die Arbeiten aus Auftragskontexten hervorgehen, werden sie bewusst aus diesem gelöst und in einen eigenständigen künstlerischen Zusammenhang überführt. „WORK“ versteht sich als fortlaufendes Projekt, das verborgene Arbeitswelten sichtbar macht und ihnen eine eigene Bildsprache verleiht.